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Ratgeber Kondolenz

Kondolenz

Eine wichtige Geste des Trosts: die persönliche Kondolenz

Die Beileidsbekundung löst bei vielen Menschen Unsicherheiten aus. Wie mache ich es richtig? Welche Worte sind angemessen? Soll ich schriftlich oder mündlich kondolieren?

Vermeiden Sie es möglichst, Ihr Beileid per SMS oder per E-Mail auszusprechen. Grundsätzlich ist eine handgeschriebene Karte oder ein Brief mit einigen persönlichen Zeilen immer eine schöne Geste, die den Angehörigen Trost spendet. Sie können über Ihre Gefühle schreiben und warum Sie den Verstorbenen geschätzt haben. Manchmal kann auch ein ausgewähltes Zitat die eigenen Worte unterstreichen. Nachfolgend finden Sie einige Hilfen für die Formulierung der schriftlichen Kondolenz. Es muss nicht immer die klassische Schwarz-Weiß-Trauerkarte sein: In gut sortierten Buchhandlungen oder Schreibwarengeschäften finden Sie eine große Auswahl verschiedener Karten (inkl. Briefumschlag) mit Motiven, die Trost und Zuversicht vermitteln.

Formulierungshilfen

Persönliche Anrede:
Lieber Herbert,
Sehr geehrte Frau Meier,
Liebe Familie Schwarz,


Anfangsformulierung:
Zu dem schweren Verlust durch den Tod Ihres Vaters möchten wir Ihnen unser herzliches Beileid aussprechen.
Bestürzt habe ich vom tragischen Tod Deines Sohnes erfahren.
Wir können immer noch nicht fassen, dass Deine Frau uns für immer verlassen hat.


Würdigung des Verstorbenen und persönliche Erinnerungen:
(Anmerkung: Es geht um Erinnerungen und besondere persönliche Züge des Verstorbenen.)
Immer wird uns seine optimistische Lebenseinstellung ein Vorbild sein.
Ohne ihren Humor wird unser Alltag leerer sein.
Sie war meine beste Freundin, ich werde sie nie vergessen.


Angebot der Hilfe und abschließende Grüße:
Ihren Schmerz kann ich nur erahnen.
Wir trauern mit Dir.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
Jederzeit bin ich für Dich und Deine Kinder da.

Zum Schluss:
Mit stillem Gruß
Ich trauere mit Dir
In stillem Gedenken
In herzlicher Anteilnahme
In Gedanken bin ich bei Dir
Mit tiefem Mitgefühl