Soforthilfe im Trauerfall Tel. (0 62 03) 49 22 44
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Beileid

Wie drücke ich mein Beileid aus?

Sprachlos – so fühlen sich viele nach dem Tod eines nahestehenden Menschen. Es ist nicht leicht, die richtigen Worte zu finden, vor allem, wenn es darum geht, Mitmenschen in ihrer Trauer zur Seite zu stehen. Man möchte sein Beileid ausdrücken, dabei aber bloß nicht in Floskeln verfallen oder unglaubwürdig wirken. Seien Sie beruhigt: Für den Empfänger ist es schon tröstlich genug zu wissen, dass er sich auf Freunde und Bekannte verlassen kann. Hilfe, Mitgefühl und Beistand sind wichtige Stützen nach einem Verlust. Daher gilt für das Verfassen von Beileidskarten vor allem eines: Schreiben Sie in einfachen und ehrlichen Worten, was Sie fühlen. Religiöse Anspielungen oder Zitate sollten Sie nur einbauen, wenn der Empfänger des Schreibens einen Bezug dazu hat.

Klassischer Aufbau eines Kondolenzschreibens

Persönliche Anrede:
Lieber Georg,
Sehr geehrte Frau Schulz,
Liebe Familie Müller,


Anfangsformulierung:
Die Beileidsbekundungen gehören an den Anfang.
Zu dem schweren Verlust durch den Tod Ihres Vaters möchten wir Ihnen unser herzliches Beileid aussprechen.
Bestürzt habe ich vom tragischen Tod Deines Sohnes erfahren.
Wir können immer noch nicht fassen, dass Deine Frau uns für immer verlassen hat.


Würdigung des Verstorbenen, persönliche Erinnerung:
Es geht um Erinnerungen und besondere persönliche Züge des Verstorbenen.
Immer wird uns seine optimistische Lebenseinstellung ein Vorbild sein.
Ohne ihren Humor wird unser Alltag karg sein.
Sie war meine beste Freundin, ich werde sie nie vergessen.


Angebot der Hilfe und abschließende Grüße:
Am Ende sollten der Ausdruck des Mitgefühls und ein Hilfsangebot stehen.
Ihren Schmerz kann ich nur ahnen.
Wir trauern mit Dir.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
Jederzeit bin ich für Dich und Deine Kinder da.